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Sie sind hier: Patienten-Info > Diagnostik > Biopsie: Exstirpation 

Gewebeprobe durch Operation

(PE, DE, Exstirpation, "offene" Biopsiemethode)2)

Autor: Dr. H.-J. Koubenec (Impressum)
Quelle: eigenes Expertenwissen

Methode

Herausnahme eines tastbaren Knotens oder eines in der Mammographie und /oder Sonographie verdächtigen Bereich der Brust durch Operation. Kann bei Krebsbefund in die endgültige Operation übergehen.

Entdeckungsmöglichkeit von bösartigen Tumoren

Sehr gut, wenn der tastbare Knoten oder der verdächtige Bereich sicher entfernt wurde.

Sicherheit der Diagnose

Sicher.

Qualität

In Fachabteilungen von Krankenhäusern (Gynäkologie, evtl. auch Chirurgie) unproblematisch.

Risiken

Allgemeines Operations-/Narkoserisiko. Anschneiden oder unvollständiges Entfernen im Falle von Krebs. Verfehlen des gesuchten Bereichs.

Belastung durch die Untersuchung

Narkose, Operation, meist Krankenhausaufenthalt. Psychische Belastung durch die Ungewissheit, ob nach der Gewebeprobe gleich weiteroperiert werden muss.

Untersuchungsgründe und Untersuchungsintervalle

Unklare und verdächtige Befunde, die nicht durch andere (geschlossene) Biopsieverfahren (Feinnadelpunktion, Stanze) geklärt wurden.

Stellenwert der Untersuchungsmethode

Noch weit verbreitetes Diagnoseverfahren. Allerdings viele unnötige Operationen: nur ein Krebsbefund bei vier Gewebeproben durch Operation. Ergebnis sehr sicher, wenn der verdächtige Bereich wirklich entfernt wurde. Sollte, wenn möglich, durch die anderen Biopieverfahren (siehe oben) ersetzt werden.

Probeentnahme (PE), Diagnostische Entnahme (DE), Histologische Klärung, Exstirpation

Probeentnahme (PE), Diagnostische Entnahme (DE) und Histologische Klärung sind Verfahren zur Diagnosestellung durch Entnahme einer Gewebeprobe mit anschließender histologischer Untersuchung unter dem Mikroskop. Im weiteren Sinne sind auch die modernen Methoden der"geschlossenen Biopsie" (z. B. Stanzbiopsie) hierunter zu verstehen. Meist ist aber die Operation ("offene Biopsie") mit Exstirpation (Entfernung) gemeint, insbesondere als Empfehlung in Röntgenbefunden (Mammographie). Auch die Feinnadelpunktion ist im weiteren Sinne eine Probeentnahme (PE) oder eine Diagnostische Entnahme (DE). Da nur einzelne Zellen untersucht werden (Zytologie) ist sie keine histologische Klärung (Untersuchung von größeren Zellverbänden (Gewebe)).

 

Anmerkungen:

1) dichte Brust: dicht im Röntgenbild, bei viel Drüsenkörper oder Bindegewebe. Vor allem bei Frauen in der Geschlechtsreife oder bei Hormoneinnahme in den Wechseljahren.
 
2) Biopsie: Gewebeprobe (oder Zellprobe) zur Diagnostik. "Geschlossene Biopsien" durch Punktion oder Stanzen. "Offene Biopsie" durch Operation.

Stand: 23.04.2009


 

 

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