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Sie sind hier: Patienten-Info > Diagnostik > Mammographie: Digitale Mammographie 

Digitale Mammographie

Autor: Dr. H.-J. Koubenec (Impressum)
Quelle: eigenes Expertenwissen

Methode

Wie Mammographie (mit Röntgenstrahlen), aber keine Belichtung auf Film. Bilderherstellung über einen elektronischen Sensor anstelle des Röntgenfilms. Speicherung digital (elektronisch). Methode der Zukunft, die die Filmmammographie bereits weitgehend abgelöst hat. In mehreren Studien wurde mittlerweile nachgewiesen, dass die Detektion von Mikrokalk in der digitalen Mammographie entweder gleichwertig oder der konventionellen Mammographie überlegen ist.

Datenmengen für die Bilder sehr groß, benötigter Speicherplatz enorm, hoher Preis für Geräte.

Technische Vorteile:

Eventuell geringere Strahlenbelastung, hohe Kontrastauflösung, Bilder elektronisch bearbeitbar (Vergrößern, Kopieren, Archivieren), Bild viel schneller verfügbar (Vorteil z. B. bei Stereotaktischer Stanzbiopsie), Bilder per Datenleitung z. B. ADSL übertragbar (z. B. Mitbeurteilung durch Spezialisten, Versand).

Stellenwert der Untersuchungsmethode:

Bringt die Digitale Mammographie heute schon einen Vorteil für Sie?
Soll man sie selbst bezahlen?

In einer ausführlichen kritischen Beurteilung setzt sich Prof. Friedrich, Röntgenchefarzt und anerkannter Spezialist für Mammographie, mit diesen Fragen auseinander. Mit Bildvergleichen.

Bildbeispiele Digitale Mammographie

Autor: Dr. F. Diekmann (Impressum)
Bildquelle: Charité Berlin, Radiologie

Digitale Mammographie 1

a

b

Einfluss der digitalen Nachbearbeitung. Unauffällige Mammographie der rechten Brust in mediolateralem schrägen Strahlengang. Digitales Rohbild (a) und nachbearbeitetes Bild (b). Während auf dem digitalen Rohbild, das einer konventionellen Mammographie ähnelt, nur das Zentrum der Brust kontrastreich abgebildet wird, ist auf dem nachbearbeiteten Bild auch die Haut und das subkutane Gewebe gut zu erkennen.

Digitale Mammographie 2

a

b

56-jährige Patientin mit einem ausgedehnten duktalen in-situ Karzinom links. Diese nicht metastasierungsfähige Frühform des Mammakarzinoms ist in der Regel nicht tastbar und nur mammographisch durch typische Mikroverkalkungen zu erkennen. Digitale Mammographie links im kranio-kaudalen Strahlengang (a) und elektronische Ausschnittsvergrößerung (b). In der elektronischen Ausschnittsvergrößerung ist ohne Zusatzaufnahme das gesamte Ausmaß der Mikroverkalkungen, die sich über einen Bereich von mehr als 5 cm erstrecken, erkennbar.

Digitale Mammographie 3

a

b

Kleines, nicht-tastbares Zweitkarzinom innen in der linken Brust bei Zustand nach brusterhaltender Therapie eines Mammakarzinoms. Kleine metallische Markierung (Clip) im ehemaligen Operationsgebiet. Mammographisch zeigt sich das invasive Karzinom als knapp 1 cm große irreguläre Verdichtungsfigur mit sternförmigen Ausläufern. Digitale Mammographie links im kranio-kaudalen Strahlengang (a) und elektronische Ausschnittsvergrößerung (b).

Stand: 23.08.2009


Weitere diagnostische Verfahren:

  Tastuntersuchungen
sind in erster Linie Verfahren der Brustkrebs Früherkennung

  Mammographie
mit diesen Begriff verbinden fast alle die "normale" Röntgenuntersuchung der Brust mit Film. Es ist aber auch die digitale Aufzeichnung der Bilder möglich, sog. Digitale Mammographie. Sie ist keine Kassenleistung! Erwiesene Vorteile bringt sie (noch) nicht. Mit der Galaktographie werden Milchgänge dargestellt.

  Ultraschalluntersuchungen
Die Ultraschalluntersuchung ist die wichtigste Ergängzung der Mammographie in der bildgebenden Diagnostik von Brusterkrankungen. Bei jüngeren Frauen wird sie auch alleine eingesetzt.

  Kernspintomographie (MRT)
Untersuchung mit Magnetfeldern. Keine generelle Kassenleistung zu Diagnostik von Brustkrebs. Sehr teuer.

  Biopsien (Gewebeproben)
Feinnadelpunktion, Stanzbiopsie, Stereotaktische Biopsie-Verfahren, Gewebeprobe durch Operation ("offene" Biopsiemethode)

  Sonstige Verfahren (PET)
Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Knochenszintigramm

 
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