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Brustkrebs-Lexikon

Mit freundlicher Unterstützung der

- Buchstabe T -

Quellen, Autor und Copyright siehe unten

T: Tumor, s. TNM-Schema.

T-Lymphozyten: Zusammen mit den B-Lymphozyten für die Immunabwehr wichtige Zellen. Es gibt mehrere Arten von T-Lymphozyten.

Tamax: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamax)

Tamobeta: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamobeta)

Tamofen: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamofen)

Tamokadin: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamokadin)

Tamox-GRY: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamox-GRY)

Tamox-Puren: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamox-Puren)

Tamoxasta: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxasta)

Tamoxifen: Antiöstrogen, Medikament zur Hormontherapie von Brustkrebs.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen)

Tamoxifen-biosyn: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen-biosyn)

Tamoxifen-ratiopharm: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen-ratiopharm)

Tamoxifen AL: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen AL)

Tamoxifen "Arcana": Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen "Arcana")

Tamoxifen cell pharm: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen cell pharm)

Tamoxifen Heumann: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen Heumann)

Tamoxifen Hexal: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen Hexal)

Tamoxifen medac: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen medac)

Tamoxifen von ct: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxifen von ct)

Tamoxigenat: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxigenat)

Tamoximerck: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoximerck)

Tamoxistad: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Tamoxistad)

Tastuntersuchung: Ärztliche Untersuchung oder Selbstuntersuchung der Brust. S. Selbstuntersuchung.

mehr siehe: Brustkrebs-Diagnostik (Selbstuntersuchungskurs), Brustkrebs-Diagnostik (Ärztliche Untersuchung)

Taxane: Medikamente zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Taxane)

Taxol: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Taxol)

Taxotere: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Taxotere)

Teilresektion: operative Teilabtragung oder -entfernung von kranken Organteilen.

Testosteron: Männliches Geschlechtshormon, das in den Hoden produziert wird.

Tetradiagnostik: = Vierfachdiagnostik, = erweiterte s. Tripel-Diagnostik.

Therapie: Behandlung einer Krankheit.

Thermographie: nicht mehr gebräuchliche Untersuchungsmethode, die die unterschiedliche Wärmestrahlung bestimmter Gewebearten darstellt. Sie ist eine überholte, ergänzende Suchmethode neben vielen anderen in der Brustkrebsnachsorge. Gesundes Gewebe ist im allgemeinen kälter, während krankes Gewebe wärmer ist.Verfahren ist relativ unempfindlich und unspezifisch zum Auffinden von Krebs.

Thio-Tepa "Lederle": Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Thio-Tepa "Lederle")

Thiotepa: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Thiotepa)

Thiotepa "Lederle": Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Thiotepa "Lederle")

thorakal: den Brustkorb (Thorax) betreffend.

Thorakalnerven: Nerven im Brustbereich.

Thorakoepigastralvene: Vene, die unter dem Arm entspringt und seitlich entlang des Brustkorbs zum Bauch verläuft.

Thrombose: Bildung eines Blutgerinnsels in Venen oder Arterien. Kann durch Verschleppung in verschiedene Organe zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen (Embolie).

Thymus: siehe Frischzellentherapie .

Titration: Ausbalancieren; im Zusammenhang mit der Chemotherapie bedeutet dies die größtmögliche Dosis eines Medikaments zu finden, bei der die Nebenwirkungen gerade noch erträglich sind.

TNM-Klassifikation: Gruppeneinteilung bösartiger Tumoren nach ihrer Größe und Ausbreitung. Es bedeuten: T = Tumor; N = Nodi (regionäre Lymphknoten); M = Fernmetastasen. Durch Zuordnung von Indexzahlen werden die einzelnen Ausbreitungsstadien genauer beschrieben. Brusttumoren: T1 bis 2 cm, T2 bis 5 cm, T3 über 5 cm, T4 mit Hautbeteiligung. Weitere Unterteilung in Untergruppen a,b etc. Ein Karzinom im Frühstadium ohne Metastasierung würde damit z. B. als T1 N0 M0 bezeichnet. Ergänzt durch das Grading und andere Bösartigkeitsmerkmale. Zur TNM-Klassifikation der Brust siehe: TNM-Klassifikation der Brust.

TNM Klassifikation der Brust in Detail: (der Zusatz "p" vor T bzw. N bedeutet postoperativ, ohne Zusatz: klinisch, d.h. Tastbefund. Die Zusätze hinter pN1b "i" bis "iv" sind die römischen Ziffern I bis IV)

pT Primärtumor:

Tx - Primärtumor kann nicht beurteilt werden
T0 - Kein Anhalt für Primärtumor
pTis - Carcinoma in situ: Intraduktales Karzinom oder lobuläres Carcinoma in situ oder M. Paget der Mamille ohne nachweisbaren Tumor
pT1 - Tumor bis 2 cm in größter Ausdehnung
pT1a - Tumor bis 0,5 cm in größter Ausdehnung
pT1b - Tumor 0,5 cm bis 1 cm in größter Ausdehnung
pT1c - Tumor 1 cm bis 2 cm in größter Ausdehnung
pT2 - Tumor 2 cm bis 5 cm in größter Ausdehnung
pT3 - Tumor mehr als 5 cm in größter Ausdehnung
pT4 - Tumor jeder Größe mit direkter Ausdehnung auf die Brustwand oder dieHaut
pT4a - Mit Ausdehnung auf die Brustwand
pT4b - Mit Ödem (einschließlich Apfelsinenhaut), Ulzeration der Brusthaut oder Satellitenmetastasen der Haut der gleichen Brust
pT4c - Kriterien 4a und 4b gemeinsam
pT4d - Entzündliches (inflammatorisches) Mammakarzinom

Zusätze:
m - multifokal/multizentrisch: mehrere Tumorherde in einer Brust.
r - Rezidiv, Wiederaufflackern der Tumorerkrankung.
y - während oder nach multimodaler (=Chemo- u/o Strahlentherapie) Vorbehandlung.

pN Regionäre Lymphknoten:

Nx - Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden
pN0 - Keine regionären Lymphknoten befallen
pN1 - Metastasen in beweglichen ipsilateralen axillären Lymphknoten
pN1a - Nur Mikrometastasen (keine größer als 0.2 cm)
pN1b - Metastase(n) in Lymphknoten, zumindest eine größer als 0.2 cm
pN1bi - Metastasen in 1 - 3 Lymphknoten, wenigstens eine größer als 0.2 cm, aber alle kleiner als 2 cm
pN1bii - Metastasen in 4 oder mehr Lymphknoten, wenigstens eine größer als 0.2 cm, aber alle kleiner als 2 cm
pN1biii - Ausdehnung der Metastasen über die Lymphknotenkapsel hinaus, alle kleiner als 2 cm in größter Ausdehnung
pN1biv - Metastasen in Lymphknoten, 2 cm oder mehr in größter Ausdehnung
pN2 - Metastasen in ipsilateralen axillären Lymphknoten, untereinander verbacken oder in andere Strukturen fixiert
pN3 - Metastasen in ipsilateralen Lymphknoten entlang der A. mammaria interna

Zusätze:
SN - Sentinel Node (Wächterlymphknoten). Befund bezieht sich auf den/die entnommenen Wächterlymphknoten.
mi - Mikrometastase, sehr kleine Metastase

Bei positiven axillären Lymphknoten sollte die Anzahl der befallenen Lymphknoten
im Verhältnis zur Gesamtzahl der entfernten Lymphknoten angegeben werden. (x/y)

M Fernmetastasen:

Mx - Das Vorliegen von Fernmetastasen kann nicht beurteilt werden
M0 - Keine Fernmetastasen
M1 Fernmetastasen

Die Stadieneinteilung wird durch das histologische Grading ergänzt:

G1 - Gut differenziert
G2 - Mässig differenziert
G3 - Schlecht differenziert
G4 - Undifferenziert (entdiffenzenziert)

Weitere Ergänzungen:

L Lymphgefäßeinbruch:
LX - Lymphgefäßinvasion kann nicht beurteilt werden
L0 - kein Nachweis einer Lymphgefäßinvasion (also keine Tumorzellen in Lymphgefäßen nachgewiesen)
L1 - Lymphgefäßinvasion (also Tumorzellen in Lymphgefäßen nachgewiesen)

V Blutgefäß-(Venen-)einbruch:

VX - Blutgefäßinvasion kann nicht beurteilt werden
V0 - kein Nachweis von Blutgefäßinvasion (also keine Tumorzellen in Blutgefäßen nachgewiesen)
V1 - Blutgefäßinvasion (also Tumorzellen in Blutgefäßen nachgewiesen)

R Resektionsrand (Absetzungsrand (Schnittrand) bei der Operation):

RX - Resektionsrand kann nicht beurteilt werden
R0 - Resektionsrand ist frei von Tumor (der Tumor wurde vollständig (mit einem Sicherheitsaum) im Gesunden entfernt)
R1 - Tumor reicht bis an den Resektionsrand (der Tumor wurde wahrscheinlich nicht vollständig im Gesunden entfernt oder reicht gerade bis an den Rand (ohne Sicherheitsaum).

TNM-System (-Schema): s. TNM-Klassifikation.

Topotecan: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Topotecan

Toremifen: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Toremifen

Transfusion: Intravenöse Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen in den Organismus.

Transparenzausgleich: Teil der Belichtungsautomatik in Mammographiegeräten , hierbei werden zur Registrierung der bildgebenden Strahlung zwei Detektoren S 1 und S 2, zwischen denen sich ein Filter befindet, eingesetzt; aus den Messwerten wird dann die Strahlenqualität und daraus der Korrekturfaktor ermittelt ; mit diesem erreicht man, dass die Filmschwärzung fast konstant gehalten werden kann - unabhängig von der Transparenz des Objektes.

Transplantation: Übertragung von Zellen, Gewebe oder Organen auf ein anderes Individuum oder eine andere Körperstelle.

Trauma: Verletzung, körperlicher oder auch seelischer Art.

Trenantone: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Trenantone)

Treosulfan: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Treosulfan)

Triglycerid: Fettspeicherform, bestehend aus Glycerin und Fettsäuren.

Tripel-Diagnostik: Dreifachdiagnostik, Kombination von (ursprünglich) drei Methoden zur Diagnostik tastbarer Tumoren: Ärztliche Untersuchung, Mammographie und Feinnadelpunktion. (Findungsrate für Karzinome-bei Spezialisten- ca. 99%), seit ca. 25 Jahren etabliertes Verfahren. Heute ergänzt durch die Sonographie, in speziellen Fällen auch um die Kernspintomographie (MRT), was die Diagnose noch sicherer macht, insbesondere bei gutartigen Herden. Die Feinnadelpunktion, als Biopsie-Verfahren im Rahmen der Tripel-Diagnostik, wird heute zunehmend ersetzt durch die Stanzbiopsie. Auch für die Kombination von diesen vier Verfahren wird üblicherweise die Bezeichnung Tripel-Diagnostik gebraucht, manchmal auch Vierfachdiagnostik(= Tetradiagnostik).

mehr siehe: Brustkrebs-Diagnostik (Diagnoseverfahren)

Triptorelin: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Triptorelin)

Trofosfamid: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Trofosfamid)

Tumor: = Geschwulst, Schwellung, im engeren Sinne: Knoten durch Neubildung von Zellen, die in verschiedenen Geweben (Drüsen, Bindegewebe, Fett, Muskulatur, Knochen usw.) im gesamten Körper auftreten können. Es gibt gutartige und bösartige Tumoren, sowie Zwischenstufen. Bösartige Tumoren bezeichnet man auch als Krebs. Im weiteren Sinne: alle Schwellungen, auch solche, die nicht durch Zell-/Gewebsneubildung gedingt sind, z. B. entzündlich und nach Verletzungen.

Tumorareal: Aussiedlungsfläche des Tumors.

Tumorformel: s. TNM.

Tumorklassifikation: Ordnungssystem, das nach klinischen und/oder pathologisch-anatomischen Gesichtspunkten vorgeht, um die Größe und Ausdehnung eines bösartigen Tumors zu bestimmen. Wird verwendet als Kriterium für die Operabilität oder die Prognose einer Krebserkrankung (siehe auch TNM-Klassifikation).

Tumormarker: Im Blut oder im Gewebe nachweisbare Eiweißstoffe, die bei Tumorwachstum erhöht sein können. Eine Erhöhung der Tumormarker kann, muss aber nicht auf Tumorwachstum hinweisen. Auch sind die Tumormarker häufig erst ab einer bestimmten Tumorgröße im Blut nachweisbar. Normale Tumormarkerwerte schließen eine Wiedererkrankung also nicht aus. Tumormarker eignen sich nur unter besonderen Umständen für die Verlaufskontrollen von bekannten Mammakarzinomen. Als Suchmethode zur Erstdiagnose von Brustkrebs sind sie nicht geeignet. Tumormarker für das Mammakarzinom sind CEA (carcino-embryonales Antigen), CA 15-3 (CA= cancer antigen) und TPA.

Tumornachsorge: Maßnahmen im Anschluß an die Operation. Sie bestehen aus rehabilitativen Hilfen, einer Rezidivprophylaxe und Untersuchungen zur Früherkennung einer Wiedererkrankung.

mehr siehe: Brustkrebs Nachsorge

Tumorzentrum: Organisatorischer Zusammenschluss von Krankenhäusern und/oder ambulanten Einrichtungen (Tumorschwerpunktpraxen), die in der Diagnostik und/oder Behandlung Krebskranker tätig sind. Aufgaben sind z. B. Führen von Tumorregistern (Statistische Auswertung), Information von Patienten, Fortbildung, Erstellung von Leitlinien, Durchführung von Studien usw. Tumorzentren sind interdisziplinär, d.h. ihnen gehören Ärzte verschiedener Fachrichtungen an. TZ führen selbst weder Diagnostik noch Therapie durch, vermitteln aber Adressen und Ansprechpartner. Überregionale Arbeitsgemeinschaften, auch auf Bundesebene.

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Stand: 19.8.2009


Autor und Copyright:
Dr. H.-J. Koubenec, Berlin © 1999-2009(Impressum)
Weiterverwendung, auch von Teilen, nur mit Genehmigung des Autors.

Quellen: 
Eigenwissen unter Verwendung des Glossars der Deutschen Krebshilfe, von Fachbüchern, von Brust- und Brustkrebsbüchern sowie Lexika und Wörterbüchern.

Hinweise:
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