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Mammographie
Autor: Dr. H.-J. Koubenec (Impressum)
Quelle: eigenes Expertenwissen
Die Mammographie ist zur Zeit (noch) das wichtigste bildgebende
Verfahren in der Brustdiagnostik. Dabei werden mit Röntgenstrahlen alle
Bereiche der Brust übereinander projeziert, es entsteht eine Summationsbild
der Brust. Vorteile: Es geht relativ schnell, vor allem der ärztliche
Teil ist sehr kurz, nur wenige Minuten. Nachteil: Relativ schwierige sichere
Diagnosestellung, insbesondere bei dichter Brust, z. B. bei jüngeren
Frauen. Zurzeit werden die meisten Mammographien noch mit Filmen gemacht.
Das wird sich ändern, die digitale Technik ist auch hier auf dem Vormarsch.
Derzeit lohnt es sich aber nicht, eine Digitale Mammographie selbst zu bezahlen,
in dem Glauben, damit eine bessere Diagnostik zu bekommen.
Wir stellen die verschiedenen Mammographieverfahren in einer
vergleichenden Übersicht dar:
Mammographie, "normale" M. mit Film
Digitale Mammographie
Galaktomammographie (Milchgangdarstellung)
Lasermammographie
Stand: 23.06.2004
Weitere diagnostische Verfahren: Tastuntersuchungen sind in erster Linie Verfahren der Brustkrebs Früherkennung
Mammographie mit diesen Begriff verbinden fast alle die "normale" Röntgenuntersuchung der Brust mit Film. Es ist aber auch die digitale Aufzeichnung der Bilder möglich, sog. Digitale Mammographie. Sie ist keine Kassenleistung! Erwiesene Vorteile bringt sie (noch) nicht. Mit der Galaktographie werden Milchgänge dargestellt.
Ultraschalluntersuchungen Die Ultraschalluntersuchung ist die wichtigste Ergängzung der Mammographie in der bildgebenden Diagnostik von Brusterkrankungen. Bei jüngeren Frauen wird sie auch alleine eingesetzt.
Kernspintomographie (MRT) Untersuchung mit Magnetfeldern. Keine generelle Kassenleistung zu Diagnostik von Brustkrebs. Sehr teuer.
Biopsien (Gewebeproben) Feinnadelpunktion, Stanzbiopsie, Stereotaktische Biopsie-Verfahren, Gewebeprobe durch Operation ("offene" Biopsiemethode)
Sonstige Verfahren (PET) Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Knochenszintigramm
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