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Diagnostik von Brustkrebs

Vergleichende Übersicht der Diagnoseverfahren,
praktische Hinweise

Autor: Dr. H.-J. Koubenec (Impressum)
Quelle: eigenes Expertenwissen

Über 100 000 Frauen werden jährlich in Deutschland an der Brust operiert, die gar keinen Krebs haben. Ursache hierfür ist die (veraltete) Meinung: "jeder Knoten muss raus" und "jeder auffällige Mammographiebefund ebenso". Diese Operationen - nur zur Diagnosestellung - sind zu 90% vermeidbar durch die Kombination von mindestens vier Untersuchungsverfahren (Vierfachdiagnostik (erweiterte sog. Tripeldiagnostik)). Zentraler Punkt der Diagnostik ist die Probeentnahme ohne Operation ("geschlossene Biopsie"). Zur modernen Vierfachdiagnostik (erweiterte Tripel-Diagnostik, Tetradiagnostik) gehören:

- Ärztliche Tastuntersuchung
- Mammographie (Röntgenuntersuchung)
- Sonographie (Ultraschalluntersuchung)
- Biopsie (Gewebeprobe durch Feinnadelpunktion
  oder Stanzbiopsie)

Nachfolgend eine vergleichende Übersicht der Verfahren zur Diagnostik von Brusterkrankungen, jeweils mit Beurteilung des Stellenwertes und Praxistipps:

Tastuntersuchungen
sind in erster Linie Verfahren der Brustkrebs Früherkennung
(siehe Kapitel Früherkennung von Brustkrebs)

Mammographie
mit diesen Begriff verbinden fast alle die "normale" Röntgenuntersuchung der Brust mit Film. Es ist aber auch die digitale Aufzeichnung der Bilder möglich, sog. Digitale Mammographie. Sie ist keine Kassenleistung! Erwiesene Vorteile bringt sie (noch) nicht. Mit der Galaktographie werden Milchgänge dargestellt.

Ultraschalluntersuchungen
Die Ultraschalluntersuchung ist die wichtigste Ergänzung der Mammographie in der bildgebenden Diagnostik von Brusterkrankungen. Bei jüngeren Frauen wird sie auch alleine eingesetzt.

Kernspintomographie (MRT)
Untersuchung mit Magnetfeldern. Keine generelle Kassenleistung zu Diagnostik von Brustkrebs. Sehr teuer.

Biopsien (Gewebeproben)
Feinnadelpunktion, Stanzbiopsie, Stereotaktische Biopsie-Verfahren, Gewebeprobe durch Operation ("offene" Biopsiemethode).

Sonstige Verfahren (PET)
Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Knochenszintigramm.

Eingangs finden Sie allgemeine Ratschläge zur Diagnostik.
Was ist zu tun, wenn Sie einen Knoten selbst getastet haben oder Ihrem Arzt etwas aufgefallen ist?

Stand: 23.06.2009

 

 

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