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Brustkrebs-Lexikon

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- Buchstabe G -

Quellen, Autor und Copyright siehe unten

Galaktographie: mammographisches Zusatzverfahren: Darstellung der Milchgänge durch ein Mammogramm. Vor der Röntgenaufnahme wird ein Kontrastmittel in einen Milchgang gespritzt. Eingesetzt bei Sekretion aus der Brust, insbesondere bei blutiger-.

mehr siehe: Brustkrebs-Diagnostik (Galaktographie), Brusterkrankungen (Sekretion aus der Brust)

Galaktozele: Milchzyste.

Gammastrahlung: Radioaktive Substanzen (Isotope) senden Gammastrahlung aus (Kernstrahlung), welche die gleiche Wirkung wie Röntgenstrahlung aufweist.

Gefrierschnitt: s. Schnellschnitt.

Gemcitabin: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Gemcitabin)

Gemzar: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Gemzar)

Gen: Abschnitt auf einem DNA-Molekül und „Bauplan“ für einen bestimmten Eiweißstoff (Protein), der einen Erbfaktor beziehungsweise ein Erbmerkmal bestimmt. Jede Körnerzelle enthält die gleichen Gene, je nach Aufgabe der Zelle werden sie aber nur teilweise genutzt. Der Mensch besitzt etwa 100.000 Gene, die auf den Chromosomen in den Zellen angeordnet sind. In einem Gen ist eine bestimmte Erbanlage enthalten.

Genetischer Code: Übersetzungsschlüssel, über den die Gene ihre Erbinformationen in den Bau von Eiweißstoffen (Proteine) umsetzen. Diese dienen als Botenstoffe und sagen der Zelle, wie sie aussehen und was sie tun soll. Der genetische Code ist bei allen Lebewesen gleich. Dies ist Voraussetzung dafür, dass eine Zelle nach –Einschleusen auch eines artfremden Gens dessen Erbinformationen lesen kann.

Genmanipulation: Die Veränderung des Erbguts durch Entfernen, Einfügen oder Austauschen einzelner Gene. Durch das Einfügen eines Gens wird Erbgut eines Organismus auf einen anderen übertragen.

Genom: Gesamtheit der Erbinformationen. Das menschliche Genom wird Humangenom genannt.

Gentechnik: Veränderung der Gene durch direkten Eingriff in die Erbsubstanz (DNS) mit biochemischen Verfahren.

Gentherapie: Einsatz der Gentechnik zur Bekämpfung von Krankheiten. So hoffen Gentechniker, Impfstoffe gegen Aids oder Malaria entwickeln zu können. Andere Forscher arbeiten daran, Erbkrankheiten durch den Austausch des defekten Gens heilen zu können. In der Tumortherapie: Mit Hilfe eines spezialisierten Verfahrens wird Behandlungs-wirksame Erbinformation (Gen) in die Tumorzellen eingebracht. Die Gentherapie beim Menschen befindet sich in einem frühen Erprobungsstadium; dramatische Behandlungserfolge dürfen zum jetzigen Zeitpunkt von dieser Therapieform nicht erwartet werden.

geschlossene Biopsie: s. [a:Biopsie_geschlossene]Biopsie, geschlossene[a:].

Gesprächstherapie: Eine bei vielen Patientinnen hilfreiche Methode zur Entspannung und zur Bewältigung ihrer Probleme. Sie wird einzeln oder in Gruppen mit einem Partner oder Arzt durchgeführt und soll den Betroffenen dazu anleiten, sich mit seiner Krankheit und seinen Problemen bewußt auseinanderzusetzen und sie anzunehmen. Im Gespräch werden Ängste und Auswege artikuliert und diskutiert. So können auch unbewußte Zusammenhänge einsichtig gemacht werden. Die Gesprächstherapie kann helfen, besser mit Ängsten umzugehen und mit ihnen zu leben.

Gestagene: verschiedene Steroidhormone der weiblichen Keimdrüsen (unter anderem das Gelbkörperhormon Progesteron), das der Vorbereitung und Erhaltung der Schwangerschaft dient. Wirkung an der Brust: entgegengesetzt der Wirkung der Östrogene, Verminderung der Drüsenaktivität. Auch als Medikament zur Krebsbehandlung:.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Gestagene)

Gestonoron: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Gestonoron)

Gewebeprobe: s. Biopsie.

Gewebesläsion: Gewebsauffälligkeit, kann sich im Laufe der weiteren Diagnostik als gutartig oder bösartig herausstellen.

Gewebsareal: Gewebe-(bereich) an bestimmter Stelle.

GKV: gesetzliche Krankenversicherung.

Gluteuslappen: Haut-Muskellappen vom Gesäß, der zur Rekonstruktion einer Brust nach erfolgter Mastektomie eingesetzt wird. Selten angewandt.

GnRH-Analoga: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (GnRH-Analoga)

Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH): Hormon der Hirndrüse Hypothalamus, steuert die Ausschüttung von Gonadropinen in der Hypophyse. Als GnRH-Analoga zur Krebstherapie eingesetzt.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (GnRH-Analoga)

Gonadotropine: Hormone, die zumeist in der Hypophyse entstehen und das Wachstum der Keimdrüsen stimulieren. Es gibt auch einige Gonadotropine, die nicht in der Hypophyse gebildet werden, unter anderem das HCG (human choriogonadotropin), das vom Gelbkörper gebildet wird.

Goserelin: Medikament zur Krebsbehandlung.

mehr siehe: Brustkrebs-Therapie (Goserelin)

Grading: Abstufung der Bösartigkeit von Tumorgewebe. Beurteilung des Differenzierungsgrades von Tumoren nach Bewertungskriterien wie Ähnlichkeit der Tumorzellen mit Zellen des Organs, aus dem der Tumor hervorgeht, oder der Zellteilungsrate im Tumor. Man unterscheidet G1 - G3(oder 4), d.h. unterschiedliche Stadien der Ausreifung (Differenzierung), (siehe auch TNM-Klassifikation).

Gray (Gy): Einheit der Strahlendosis (=Energiedosis radioaktiver Strahlung), benannt nach Louis Gray, Physiker in Condou. 1 Gy = 100 rad (engl. radiation absorbed dose = absorbierte Strahlenenergie pro kg Körpergewicht).

Gynäkomastie: ein - oder doppelseitige Vergrösserung der männlichen Brust; Unterteilung erfolgt in :1. echte G. = Vergrösserung der männlichen Brustdrüse 2. unechte G. = Fettansammlung bei Adipositas, bei jungen Männern gelegentlich in der Pubertät (bildet sich meist spontan zuück) aber immer Verdacht auf einen Hodentumor (Untersuchung beim Urologen), bei einseitiger G. kann sehr selten ein Mammakarzinom die Ursache sein.

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Stand: 19.8.2009


Autor und Copyright:
Dr. H.-J. Koubenec, Berlin © 1999-2009(Impressum)
Weiterverwendung, auch von Teilen, nur mit Genehmigung des Autors.

Quellen: 
Eigenwissen unter Verwendung des Glossars der Deutschen Krebshilfe, von Fachbüchern, von Brust- und Brustkrebsbüchern sowie Lexika und Wörterbüchern.

Hinweise:
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